CARNEVAL-CLUB SCHWARZ-WEISS Steinheim am Main e.V.
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1996 Loriot (Teil 2)

Wie bereits berichtet, die Aufführungsrechte für die Texte waren also "saved". Jetzt galt es, die besten, bespielbaren Sketche auszusuchen.

 

Der "große Loriot" definierte für seine Dramatischen Werke: 
"Infolge mannigfaltiger Belastungen durch Beruf, Familie und Freizeit ist der moderne Mensch kaum noch imstande, sich auf ein mehrstündiges Bühnenwerk zu konzentrieren. Darum überschreitet so gut wie keines meiner Dramen eine Länge von 5 Minuten! Damit sind sie dem biologischen Rhythmus von Menschen und weißen Mäusen angepasst!"

 

Also, klare Ansage, oder?? Gespielt wurden üblicherweise von der Theatercrew "abendfüllende" Stücke um die 100 Minuten! Loriots Gesamtwerke werden mit 15 Stunden 40 Minuten angepriesen, die Dramen/Sketche umfassen davon ca. 6 Stunden! 


Nach eingehender Beratung und Berücksichtigung der persönlichen Wünsche der Schauspieler, natürlich auch nach dem Bekanntheitsgrad der Stücke in puncto Publikumsgeschmack einigten wir uns auf insgesamt 19 Sketche! Tatsächlich - ein abendfüllendes Programm. 


Eine neue Hürde - wie organisieren wir den möglichst schnellen Wechsel mit komplettem Bühnenbild und Requisiten? Eine andere schlichte Frage - WER spielt WAS und WANN und WIE funktioniert ein reibungsloser Übergang? Fragen über Fragen - und dann - was wird denn an Zubehör benötigt? 


Bruno Braun hatte das als Aufgabe übernommen und in einer bewundernswerten Art und Weise eine Zusammenfassung ausgearbeitet.

 

Bild 1 zeigt die Liste der erneut tollen Unterstützung durch Erbe's Wohnwelt 2000! 

 

Bild 1:

Die Liste wirkt klein. Die Kunst bestand darin, das Mobiliar immer dann erneut zu verwenden, wenn es zum jeweiligen Sketch passte! Mit ein wenig Vorstellungskraft wird sicher allen klar, was da hinter der Bühne für eine perfekte Organisation erforderlich war!

Interessant aber auch, bei vielen Stücken war absolute Kreativität angesagt! 

Wie kommt eine Kalt- und Warmwasser-Leitung  auf die Bühne? (Bild 2)

Bild 2:
Frank Diwisch hatte Premiere bei Loriot. Regisseur Rainer Herbert hatte ihn mit einer "tragenden Leitungsrolle" betraut. Auf dem schwarz-weißen Foto wirkt Frank durchaus als passabler König Ludwig, nicht so gut erkennbar ist die rote und blaue Gießkanne, stellvertretend für Warm- und Kaltwasser-Leitung. Immer wenn nötig, kippten die Herren im Bad durch Bewegen der Gießkannen warmes und kaltes Wasser nach. Einfach kreativ und herrlich!

Wie zaubern wir ein Kassenhäuschen ? (Bild 3).
Wobei - ein bisschen Rate-Spaß darf durchaus sein. 
Wer möchte gibt gerne zu Bild 3 ein Feedback. Es würde uns freuen! Bald geht es weiter mit LORIOT in Staanem….

Bild 3:

Das "Kassenhäuschen" dürfte allen (früheren) Nutzer*innen einer zur Gemeinde St. Nikolaus gehörenden Einrichtung bestens vertraut sein. Allerdings dort in anderer Funktion. Für uns Aktive war es quasi ein "Déjà-vu", mit dieser Requisite zu arbeiten! Wir freuen uns über Eure Rückmeldung, wen Ihr hier erkennt und vor allem, als was wurde und ggf. wird unser Kassenhäuschen denn üblicherweise genutzt?

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